Füße richtig zu messen ist der wichtigste Schritt, um passende Schuhe zu finden – egal ob für Kinder oder Erwachsene. Denn Schuhgrößen allein sagen oft wenig aus: Sie sind nicht genormt und fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus.
Mit der richtigen Messmethode und unserem Größenfinder kannst du die tatsächliche Fußlänge und -breite berücksichtigen und so Fehlkäufe vermeiden.
In diesem Beitrag zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Füße richtig misst, welche Werte wirklich wichtig sind und wie du daraus die passende Schuhgröße ableitest – einfach, verständlich und praxistauglich für Kinder und Erwachsene.
Das Wichtigste vorab: Worauf du beim Schuhkauf achten kannst
Bevor du zum Maßband greifst, gibt es ein paar Dinge, die oft unterschätzt werden:
- Timing ist alles: Füße werden über den Tag hinweg länger und auch breiter. Miss die Füße daher am besten nachmittags oder abends und nicht früh am Morgen.
- Schuhgrößen sind nicht genormt: Eine „Größe 25“ fällt bei jedem Hersteller anders aus. Teilweise sogar je nach Modell beim selben Hersteller. Verlasse dich nicht blind auf die Zahl auf dem Schuh, sondern auf die Maßtabellen in der Produktbeschreibung und unseren Größenfinder.
- Socken nicht vergessen: Miss die Füße in den Socken, die später auch in den Schuhen getragen werden. Zupf die Socken ein bisschen locker, sodass sie die Füße nicht einengen.
- Drücke nicht von außen auf dem Zehenbereich des Schuhs herum, um die Länge zu prüfen. Besonders Kinder ziehen dabei oft reflexartig die Zehen ein.
- Optik vs. Passform: Ein gut sitzender Schuh sieht oft „zu groß“ aus. Das liegt daran, dass wir uns an zu kurzes Schuhwerk gewöhnt haben. Wichtig sind guter Halt und ausreichend Platz für den Fuß.

Füße richtig messen: Schritt für Schritt
Du vermißt die Füße. So vermeidest du Fehlkäufe und unnötige Rücksendungen.
Wir übernehmen das Messen der Schuhe: zu jedem Saisonwechsel vermessen wir jedes Modell jedes Herstellers separat.
Welche Werte werden benötigt?
- Fußlänge (Pflicht): Der wichtigste Wert! Unser Größenfinder berechnet unsere Empfehlung für den richtigen Aufschlag. Du musst nicht selbst rechnen.
2. Fußbreite (Empfohlen): Die Fußbreite hilft dabei, die Passform deutlich besser einzuschätzen. Zu enge Schuhe können Druckstellen verursachen und den Fuß in seiner Bewegung einschränken. Zu breite Schuhe bieten nicht genug Halt.
3. Fersenbreite (Optional): Nur relevant, wenn dein Kind extrem schmale oder breite Fersen hat und oft aus Schuhen herausrutscht. Dieses Maß ist nur in bestimmten Fällen relevant und muss in der Regel nicht gemessen werden.
Bewährte Messmethoden
Mit dem ZentiMetrix: Das ZentiMetrix in der freizehn Edition mit Zentimeter-Angaben (und nicht mit Schuhgrößen) ermöglicht es dir, leicht und unkompliziert Füße auszumessen.
Der Schablonen-Trick: Fuß mit Kugelschreibermine auf Pappe nachzeichnen und ausschneiden. Eine Anleitung gibt es hier.
Die Wand-Strich-Methode: Die Ferse steht an der Wand, die längste und breiteste Stelle des Fußes wird markiert.
Das plus12-Messgerät: Ein praktisches Helferlein zum Vermessen von Schuhen und Füßen. Hier findest du es im Shop.
Schuhe richtig auswählen im freizehn Shop
Hast du die Maße ermittelt? Dann geht es an die Auswahl der Barfußschuhe. Unser Größenfinder unterstützt dich dabei mit individuellen Empfehlungen.
- ohne Profil: Du kannst den Größenfinder ohne Profil benutzen und bekommst dann schon gute Ergebnisse. Empfohlen für alle, die kein Kundenkonto anlegen möchten. Übrigens: Im Kundenkonto speichern wir nur die Daten für deine Größenfinder-Profile sowie die Angaben, die für eine Bestellung notwendig sind.
- mit Profil: Wenn du ein Kundenkonto anlegst, kannst du verschiedene Profile angeben. Die besten Ergebnisse gibt dir der Größenfinder, wenn du Alter und Geschlecht angibst. Für Laufanfänger, Kinder, Teens und Erwachsene gibt es andere Empfehlungen.
Die Anprobe: So erkennst du, ob der Schuh passt
Sobald die neuen Schuhe da sind, gilt:
Teste sie bitte nur mit Socken auf sauberen, abriebarmen Böden im Haus, um dein Rückgaberecht zu wahren. Auf der Straße getragene Schuhe können nicht zurückgenommen werden! Eine Rücknahme ist nur bei neuwertigem und sauberem Zustand möglich.
Checkliste für den optimalen Sitz:
Kein „Schluppen“ oder Schlurfen: Die Ferse darf beim Gehen nicht aus dem Schuh rutschen.
Reinschlüpfen: Die Schuhe sollten ordentlich geschlossen werden. Das bedeutet, dass sie mit Gefühl geschnürt oder geklettet werden sollen, damit der Schuh nah am Fuß sitzt und nicht rutscht. Aber bitte nicht mit Gewalt festzurren!
Halt: Der Fuß sollte im Schuh nicht haltlos hin und her rutschen.
Passform: Der Schuh darf nicht zu eng sein, sodass das Obermaterial im Ballenbereich spürbar unter Spannung steht. Vorsicht bei Schuhen mit Tex-Membran: Hier kann man diese Spannung meist nicht fühlen.
Ebenso sollte der Schuh nicht zu viel Volumen oder Breite bieten. Auch das kannst du im Ballenbereich und am Spann fühlen. Wenn viel Luft zwischen Schuh und Fuß ist oder du den Schuh stark zuziehen musst, sodass sehr starke Falten in Längsrichtung auf der Zehenbox oder beim Abrollen an der Knickstelle entstehen, passt die Passform des Schuhs nicht zum Fuß.
Sicheres Gangbild: Ein paar tapsige Schritte am Anfang (gerade bei den ersten Schuhen) sind normal. Wenn dein Kind jedoch nach einigen Minuten immer noch stolpert oder hinfällt, passt der Schuh nicht.
Bauchgefühl: Beobachte dein Kind beim Barfußlaufen und wenn es die Schuhe trägt. Ein Schuh, der das natürliche Gangbild möglichst wenig verändert, ist meist eine gute Wahl. Hier kannst du auf dein Bauchgefühl hören!
Bereit für den Schuhkauf?
Du hast alles gelesen und willst nun endlich Barfußschuhe für dein Kind oder für dich einkaufen? Dann klicke jetzt zu unserem Größenfinder und finde die Schuhe, die zu deinen Fußmaßen passen können:
Oder schau dich direkt bei uns im freizehn Onlineshop um:
PS: Messgeräte zum entspannten Füße messen zu Hause, findest du natürlich auch bei uns.


